Für welche Situationen der Prozess geeignet ist
Das Angebot eignet sich für Teams und Arbeitsgruppen, deren Zusammenarbeit durch offene oder verdeckte Konflikte beeinträchtigt wird und bei denen grundsätzlich eine gemeinsame Bearbeitung möglich ist. Hilfreiche Voraussetzungen sind: Die verantwortlichen Auftraggeber unterstützen eine ernsthafte Klärung, die Beteiligten erhalten Raum für ihre Perspektiven, es besteht eine grundlegende Bereitschaft zur Mitwirkung, Vereinbarungen können im Arbeitsalltag umgesetzt werden, und Rolle, Auftrag und Grenzen der externen Begleitung sind geklärt.
Konfliktmoderation oder Mediation?
Eine Konfliktmoderation strukturiert das gemeinsame Gespräch. Bei stärker verhärteten oder persönlichen Konflikten kann ein mediatives Vorgehen angemessen sein. Moderation und Mediation sind mögliche Vorgehensweisen innerhalb des Konfliktklärungsprozesses, nicht automatisch das gesamte Angebot.
Wann ein anderes Vorgehen notwendig ist
Bei Mobbingvorwürfen, Diskriminierung, Belästigung, Machtmissbrauch, Gewalt oder Drohungen, Gefährdungen, möglichen arbeitsrechtlichen Verstößen oder formalen Beschwerden können Schutz, Dokumentation, formale Prüfungen, Beschwerdewege oder legitimierte Entscheidungen Vorrang haben. Eine moderierte Konfliktklärung ersetzt keine erforderlichen Beschwerde-, Schutz- oder Entscheidungsverfahren.
Ist ein direktes Gespräch zwischen den Beteiligten noch möglich, kann zunächst ein gut vorbereitetes Konfliktgespräch angemessen sein. Benötigt vor allem die Führungskraft Unterstützung für ein solches Gespräch, ist ein Coaching der passendere Weg. Verweisen wiederkehrende Konflikte vor allem auf die langfristige Zusammenarbeit, steht die Entwicklung der Konfliktfähigkeit im Team im Vordergrund – das bleibt von der akuten Konfliktklärung unterschieden.
Hinweis: Coaching und Teamentwicklung sind alternative bzw. anschließende Leistungswege und dürfen dem primären Angebot laut Quelle nicht gleichrangig gegenübergestellt werden – deshalb hier nur erwähnt, nicht verlinkt. Ziel- und Linktypen für „Konfliktarten“, „Konfliktmoderation oder Mediation“ und „Praxisbeispiel“ sind laut Quelle noch offen und erst nach Anlage der jeweiligen Seiten zu aktivieren.